Die ursprüngliche Arbeitsgruppe (AG) Öffentlichkeitsarbeit des Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer in NRW hat bis zum Jahr 2005 verschiedene Aufgaben erledigt. Dann haben sich einige Mitglieder aus persönlichen Gründen zurückgezogen und die AG hat ihre Arbeit eingestellt. Seit 2012 ist die AG in neuer Besetzung wieder zusammengetreten.

Organisation und Aufgaben

Die AG Öffentlichkeitsarbeit besteht derzeit aus 8 Personen. Die AG-Treffen finden in ca. 2-monatlichen Abständen statt. Im Regelfall treffen wir uns in Räumlichkeiten der FH Bielefeld. Um Treffen und Absprachen zu koordinieren, nutzen wir eine webbasierte Kommunikationsplattform.

Die Aufgabe der AG ist es, dem Förderverein verschiedene Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen und die Repräsentation in der Fachöffentlichkeit wahrzunehmen.

Nach einer Findungsphase wurden verschiedene Aufgaben angegangen. In einem ersten Schritt wurde eine Prioritätenliste mit verschieden Aufgaben angelegt. Als besonders dringlich wurde die Überarbeitung der Internetpräsenz, der Informationspräsentation (PowerPoint) und der Infoflyer angesehen.

Aktivitäten

Um diese Aufgaben erledigen zu können, haben wir in einem ersten Schritt über eine Art Corporate Design nachgedacht. Wir haben mit einem Grafiker ein neues Logo entwickelt. Die AG machte sich intensiv Gedanken darüber, was ein solches Logo ausdrücken soll und wie es ggf. auch bundeslandübergreifend eingesetzt werden kann. Das Ergebnis ist auf all unseren Medien zu sehen. Wir hatten auch Kontakt zu dem sich neu gründenden Förderverein in Berlin. Die Kollegen dort haben unsere Designgedanken übernommen. Wir konnten Ihnen unser Logo zur Verfügung stellen, angepasst auf Berlin. Diese Anpassung funktioniert auch für alle anderen Bundesländer und die nationale Konferenz zur Errichtung von Pflegekammern.

Die Internetpräsenz wurde inhaltlich und optisch komplett neu gestaltet. Technisch wurde auf ein Content Management System umgestellt welches es uns ermöglicht, schnell und eigenständig Veränderungen an Inhalt und Aussehen vorzunehmen. Als weiteren Baustein zur Webpräsenz gliederten wir eine eigene Facebook Seite ein. Die Seite hat mittlerweile über 350 Follower, welche wir regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten zum Thema Pflegekammer informieren.

Weiterhin haben wir auf unserer Website eine PowerPoint-Präsentation zum Herunterladen für jedermann eingestellt. Diese Präsentation kann für Vorträgen und Schulunterrichte genutzt werden. Da die alte Version inhaltlich und optisch nicht mehr den aktuellen Entwicklungen entsprach hat die AG eine komplett neue Präsentation erstellt, die aktuelle Zielsetzungen, Entwicklungen und Weiteres vermittelt.

Der Flyer bekam ebenfalls ein neues Aussehen und neue Inhalte. Auch hier haben wir mit einem Grafiker zusammen gearbeitet. Eine erste Auflage von 2500 Stück hat die AG komplett verteilt.

Im zweiten Schritt machten wir uns Gedanken darüber wie der Förderverein bekannter werden kann. Das Hauptaugenmerk legten wir auf die Präsentation auf verschiedenen Messen. Neben der Überlegung, welche Messen für uns attraktiv sind, galt es verschiedene Medien zu gestalten. Einen Tresen, verschiedene Rollups und eine visualisierte Abstimmung (Pro/Contra Pflegekammer) wurden konzipiert und umgesetzt.

Mit diesen Materialien präsentierten wir uns am 15. Mai 2014 auf der Messe „Junge Pflege“ des DBfK. Mehr als ¼ der Messebesucher (ca. 650 Personen) waren an unserem Stand und beteiligten sich an der Abstimmung. Das Ergebnis der Abstimmung konnten wir zum Ende der Messe auf der großen Bühne präsentieren. Die Rückmeldungen zur Messepräsenz waren ausschließlich positiv, so dass wir weitere Auftritte bereits geplant haben.

Eine weitere Maßnahme der AG war die Information der Fachöffentlichkeit über Vorträge und Unterrichte in Krankenhäusern, Fachseminaren für Altenpflege, Krankenpflegeschulen und auf Tagungen. Bei diesen Terminen treten wir teilweise als Team auf. Das dient dazu, die Mitglieder des Fördervereins und der AG zu trainieren, in Zukunft eigenständig Vorträge halten zu können.

Pläne für 2015/ 2016

Die nächsten Schritte sind die Erstellung einer Videopräsentation, weitere Präsenzen in Schulen, die Entwicklung eines Plakates, die Neufassung des Positionspapiers, die Überarbeitung des Briefbogens und die Entwicklung weiterer Informationsmaterialien. Kontakte zu Hochschulen und anderen Institutionen sollen vertieft werden. Wir wollen vor allem auch weitere Personen motivieren, sich im Verein oder an der AG zu beteiligen.

Herausforderungen und Bewertung

Als Herausforderung sehen wir, einen festen Stamm von Mitgliedern in der AG zu halten und zu erweitern. Hier gilt es Lösungen zu erarbeiten.

In der Gesamtbewertung wurde in der Zeit der Neuauflage der AG extrem viel erreicht. Der Verein bekam ein neues Gesicht. Dadurch wurden wir sichtbarer und deutlicher in unseren Vorstellungen.

 

Für die AG Öffentlichkeitsarbeit, Stefan Wellensiek am 28.07.2014