Bei der Wahl des Vorstandes wurde Ludger Risse (mitte) als Vorsitzender im Amt bestätigt. Auch Thomas Kutschke (links), sowie Matthias Krake (rechts) wurden als Stellvertreter im ersten Wahlgang ohne Gegenstimme wiedergewählt.

Großes Gedränge in der Halle, bei 2100 Teilnehmern allerdings nicht verwunderlich. Auch der Informationsstand des Fördervereins war immer gut besucht. Die Teilnehmer wurden zur Pflegekammer und dem bayrischen Modell einer Interessenvertretung, sowie der in diesem Jahr dazu anstehenden Befragung der Pflegeberufe informiert. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn besuchte den Informationsstand ebenfalls und bekräftigte hier noch einmal seine Aussage pro Pflegekammer.

Die Standbesetzung erfolgte durch Mitglieder des Fördervereins und einer sehr engagierten Gruppe von jungen Pflegenden der Staatlich annerkannten Schule für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe der Märkischen Kliniken GmbH, Klinikum Lüdenscheid. Ihnen gilt der besondere Dank des Fördervereins für Ihre Unterstützung.

Wir haben unsere Social Media Kanäle erweitert und ihr könnt uns nun auch auf Twitter und Instagram folgen. Ihr findet uns unter http://twitter.com/nrwpflegekammer und http://www.instagram.com/pflegekammernrw.

Wir freuen uns über Follower, Likes und Retweets!

Am 13.04.2018 findet im Congress Center West der Westdeutsche Pflegekongress statt. Wir vom Pflegerat NRW und dem Förderverein zur Errichtung einer Pflegekammer NRW sind vor Ort. Unser Vorsitzender Ludger Risse wird nach der Kongresseröffnung durch Karl Josef Laumann an einer gemeinsamen Podiumsdiskussion teilnehmen, die das Schwerpunktthema Pflegekammer in NRW aufgreifen wird. Darüber hinaus werden wir im Rahmen der Ausstellung mit den Teilnehmern das Thema Pflegekammer aufklärend diskutieren. Wenn Sie uns besuchen wollen, nutzen Sie bei der Anmeldung den Aktionscode pflege2018 um eine Freikarte zu erhalten.

Datum: 13.04.2018
Ort: Congress Center West Messe Essen
www.westdeutscher-pflegekongress.de

Auch dieses Jahr sind wir wieder auf dem Junge Pflege Kongress mit einem Informationsstand vertreten. Der Kongress findet am 03.05. im RuhrCongress Bochum statt und wir würden uns freuen möglichst viele Interessierte am Stand begrüßen zu dürfen.

Noch einmal zur Erinnerung:

CDU und FDP haben in ihrem am 16. Juni 2017 vorgestellten Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen im Themenfeld "Gesundheit und Pflege" folgende Vereinbarung getroffen:

"Nordrhein-Westfalen wird eine Interessenvertretung der Pflegenden einrichten, wenn die Pflegenden dies wollen. Deshalb werden wir eine repräsentativeBefragung bei den professionell Pflegenden durchführen. Diese Befragung der Pflegekräfte zur beruflichen Interessenvertretung soll über die Frage einer Landespflegekammer sowie der Alternative des Bayerischen Modells erfolgen". (Koalitionsvertrag NRW Seite 100)

Es geht also nicht mehr um die Frage ob, sondern darum, welche Interessenvertretung der Pflegenden erhält NRW!

Im Vorfeld einer Befragung besteht ein großes Informationsbedürfnis – wo kann ich mich informieren? Wo finden entsprechende Veranstaltungen für Pflegende statt?

Der Pflegerat NRW ist hier immer Ansprechpartner, ebenso wie seine Mitgliedsverbände. Ein Blick auf die Homepage informiert, auch der Förderverein zur Errichtung einer Pflegekammer in NRW sowie der DBfK sind hier immer aktuell. Pflegewiki ist auch ein neutraler Tipp.

Im Land verteilt finden laufend Info-Veranstaltungen statt, auf der Homepage steht, wo und wann diese stattfinden. Auch lohnt es sich, in den sozialen Netzwerken mitzudiskutieren: auf Facebook gibt es die Gruppe Pflegekammer NRW Info-Austausch, auf Twitter Pflegekammer NRW. Außerdem gibt es den YOUTUBE Kanal KammerflimmernNRW mit interessanten Informationsfilmen, die laufend ergänzt werden. Und eine zentrale Koordinationsstelle der Veranstaltungen zur Kammerentscheidung wird gerade eingerichtet.

Hier können Sie einen Vergleich der Modelle als Word Datei herunterladen:

Vergleich

Bereits seit 8.00 Uhr sind wir auf dem niederrheinischen Pflegekongress in Neuss und haben unseren Stand aufgebaut Hier feiern wir unser 20-jähriges Jubiläum. Im September 1997 wurde der Verein mit dem erklärten Ziel „Errichtung einer Pflegekammer in NRW“ gegründet. 20 Jahre sind sicherlich für viele eine lange Zeit, es gilt jedoch viele „Dicke Bretter“ zu bohren. Das dauert eben. Wir sind aber zuversichtlich unser Ziel zu erreichen. Die Politik ist endlich bereit sich zu bewegen und uns in der Sache zu unterstützen. Es wird eine Befragung der Pflegenden geben und wir haben keinen Zweifel, dass die Befragung pro Pflegekammer ausgehen wird.

Donnerstag, 7. September 2017

Düsseldorf – Die nordrhein-westfälische Landesregierung will einem Bericht zufolge die Rolle von Pflegekräften im Gesundheitswesen stärken. Wo über Pflege entschieden werde, sitze „oftmals keiner von der Pflege mit am Tisch“, sagte Landesgesundheits­minister Karl-Josef Laumann (CDU) dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Pflegerichtlinien würden demnach vor allem von Vertretern der Ärzte, Krankenkassen und Kliniken gemacht. „Das Berufsbild muss als eine eigene Profession im Gesund­heits­wesen aufgewertet werden, auch damit der Beruf für mehr Abiturienten attraktiv wird“, sagte Laumann. Er kündigte dem Bericht zufolge eine eigene Interessen­vertretung der Pflegenden in Nordrhein-Westfalen (NRW) an.

Laumann hatte sich auch früher schon für die Errichtung von Pflegekammern als Interessenvertretung der gemeinsamen Selbstverwaltung ausgesprochen. Dem Deutschen Ärzteblatt hatte er bereits Ende Juni in einem Kurzinterview gesagt, er befürworte die Errichtung von Pflegekamemrn „sehr“. Als Landesgesundheitsminister kann er die Bildung einer Pflegekammer in NRW nun selbst vorantreiben. © dpa/aerzteblatt.de

Pressemitteilung

Der Deutsche Pflegerat hat am Dienstag die Errichtung einer Gründungskonferenz für eine Bundespflegekammer gemeinschaftlich mit der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz beschlossen.
Damit ist der Startschuss für eine gemeinsame und einheitliche Selbstverwaltung aller professionellen Pflegeberufe auf Bundesebene gefallen.
Die Gründungskonferenz wird die Aufgabe haben, innerhalb höchstens eines Jahres alle Vorbereitungen zu treffen, um eine Bundespflegekammer als gemeinsames Dach der bereits existierenden Landespflegekammer Rheinland-Pfalz und weiterer in Vorbereitung befindlicher Kammern der Pflegeberufe zu bilden. Initiativen für Landespflegekammern gibt es derzeit in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg – jeweils in unterschiedlichen Stadien.
„Mit dem nun gefassten Beschluss haben wir einen berufspolitischen Meilenstein für die Selbstverwaltung der Pflege geschafft“, kommentiert Andreas Westerfellhaus, der Präsident des Deutschen Pflegerats, die Errichtung der Gründungkonferenz. „Dies ist insbesondere auch ein Signal an die Bundespolitik für die im Herbst beginnende neue Legislaturperiode.“
Getragen werden soll die Bundespflegekammer von den Landespflegekammern, in denen alle Pflegefachpersonen eines Bundeslandes persönlich Mitglied sind. Organisationen, die keine echte, unabhängige und umfassende Selbstverwaltung sind, wie dies beim bayerischen Pflegering der Fall ist, können nicht Mitglied der Bundespflegekammer werden.
Aufgabe der Bundespflegekammer soll es sein, eine starke und gemeinsame Interessenvertretung aller professionellen Pflegekräfte zu schaffen und damit zentraler Ansprechpartner der Politik und des Gesetzgebers zu werden. Ferner wird die Bundespflegekammer eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Selbstverwaltungsorganen anstreben. Eine Aufgabe der Pflegekammern ist es, die Berufsbilder in der Pflege entsprechend dem wissenschaftlichen Fortschritt und dem sich wandelnden Bedarf einer alternden Gesellschaft weiterzuentwickeln und die Qualität der Berufsausübung zu sichern. Aufgabe der Bundespflegekammer ist es, in einer föderalen Struktur dafür gemeinsame Prinzipien zu entwickeln. Daneben soll die Bundespflegeammer auch dazu beitragen, dass bald in allen Bundesländern unabhängige Landespflegekammern etabliert werden.
Die Gründungskonferenz hat das Ziel, innerhalb der nächsten Monate alle organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Bundespflegekammer arbeitsfähig zu machen.