Minister Laumann hat die Mitglieder des Errichtungsausschusses berufen und auf der konstituierenden Sitzung am 21. September 2020 als erstes Organ der Kammer in Essen begrüßt.

Das Ministerium hatte aus dem Kreis der Berufsangehörigen, die von Fachverbänden und Gewerkschaften vorgeschlagen worden sind, zuvor 19 Mitglieder und 19 stellvertretende Personen in den Errichtungsausschuss bestellt. Dabei sind alle Tätigkeitsfelder von Pflegefachpersonen berücksichtigt worden. 

Mitglieder des Errichtungsausschusses sind: Elke Alaze, Jens Albrecht, Lukas Böckenholt, Anja Claus, Maren Froböse, Izabela Gierlata, Gudrun Haase-Kolkowski, Petra Krause, Josef Krückels, Sabrina Moskei, Sandra Katharina Postel, Ludger Risse, Sascha Saßen, Thomas Stiefelhagen, Sonia Tabiadon, Goran Vogt, Daniel Weigert, Sonja Wolf und Stephanie Zurmöhle.

In seiner konstituierenden Sitzung hat der Errichtungsausschuss Sandra Postel als vorsitzendes Mitglied und Ludger Risse als stellvertretendes vorsitzendes Mitglied gewählt. Gudrun Haase-Kolkowski und Jens Albrecht komplettieren den vorläufigen Vorstand. 

Bis zur Wahl des Vorstands durch die Kammerversammlung im Frühjahr 2022 nehmen sie dessen Aufgaben und Befugnisse wahr, soweit dies im Rahmen der Errichtung der Pflegekammer erforderlich ist.

Der Errichtungsausschuss hat die Aufgabe, die Pflegekammer als moderne Selbstverwaltungsbehörde und berufsfachliche Interessenvertretung der Pflege aufzubauen. Dazu gehört neben der Auswahl geeigneter Räumlichkeiten und deren Ausstattung auch der Aufbau einer Geschäftsstelle und die Beschaffung einer leistungsfähigen IT-Ausstattung sowie die Erarbeitung der wichtigsten Satzungen.

Der Errichtungsausschuss kann auf die Vorarbeit eines Pflegefachlichen Beirats, der das Ministerium bis Anfang 2020 beraten hat, zurückgreifen.

Wichtige Aufgaben des Errichtungsausschusses sind die Registrierung der Kammermitglieder und die Vorbereitung der ersten Kammerversammlung im Jahr 2022.

Erst die Kammerversammlung als demokratisch gewählte Vertretung aller Pflegefachkräfte wird die Satzungen verabschieden, die unmittelbar die Pflegeprofession betreffen. Dazu gehören beispielsweise der Erlass einer Berufsordnung sowie Fort- und Weiterbildungsordnungen.

Vorstand des Errichtungsausschusses (v.l.: Ludger Risse, Gudrun Haase-Kolkowski, Sandra Postel und Jens Albrecht)

Text und Bild vom MAGS

Zweites Gesetz zur Änderung des Heilberufegesetzes

Diese Gesetz ist als Rahmengesetz für alle Heilberufe(Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Psychotherapeuten  und nun auch Pflegeberufe) gestaltet. Weitergehendes wird z. B für die Pflegeberufe in NRW innerhalb des Pflegekammergesetzes durch die beruflich Pflegenden selbst gestaltet.

 

Gesetz zur Errichtung der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen

 

Ein weiterer Schritt in Richtung Pflegekammer in NRW.

Mit den Stimmen von CDU, FDP und Bündnis 90/ Die Grünen wurde heute im Landtag NRW das Pflegekammergesetz beschlossen. Nun kann im nächsten Schritt der Errichtungsausschuss mit der Arbeit beginnen.

Das ist ein historischer Tag für die Pflegeberufe in Nordrhein-Westfalen.

Auf der Tagesordnung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales stand heute der Gesetzentwurf zur Errichtung der Pflegekammer in Nordrhein-Westfalen. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen wurde dem Entwurf zugestimmt, so dass dieser nächste Woche ins Plenum eingebracht werden soll.

Tagesordnung Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales

"Interessenvertretung der Pflege"

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

hier einsehen

Aufgrund der Coronakrise muss die Mitgliederversammlung am 02.04.2020 leider ausfallen. Bei Neuigkeiten oder Veränderungen im laufenden Gesetzgebungsverfahren werden wir Sie über die Homepage und über den Mailverteiler informieren.

Am 29.11.2019 bringt Minister Laumann in der ersten Lesung den Referentenentwurf des Pflegekammergesetzes in den Landtag NRW ein.

Die im Landespflegerat vertretenen Berufsorganisationen ließen es sich nicht nehmen, diesem so wichtigen Ereignis persönlich beizuwohnen.